Marco Hauber
Kommunikationsdesign
Sechs F Plus – Hausgemachte Fotografie
Freies Projekt
"Wir Konzipieren und erfinden Lochkameras, die größtenteils aus einfachen und alltäglichen Materialien bestehen.
Der experimentelle Prozess vom Bauen bis zum Bild, ohne genau zu wissen, wie das Ergebnis aussieht, wird Programm.
Von simplen bis zu komplexen Kameras. Wir wollen nicht das perfekte Bild erzielen, sondern versuchen neue Bildwelten zu schaffen."
Euphorisch wird recherchiert, Ideen werden ausgearbeitet. Zum Beispiel die "Kürbis-Kamera". Eine witzige Idee, die wie wir später merken, schon aus einer anderen Feder stammt.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten – doch die Zahl von 30 bis 50 Kameras werden wir nicht erreichen. Eine utopische Zahl, zumindest für den jetzigen Zeitpunkt.
Wir stoßen auf die Technik der Solargraphie und fangen Feuer. Es ging mit den "Solargraphie-Kameras" auf den Bodensee und die ein oder andere fand sich in ausländischen Gefilden wieder. Im schummrigen Licht des Dachbodens in der Villa Prym feilten wir an den DIY-Lochkameras und kamen am Ende auf die Zahl von 20 Stück. Zwar haben wir nicht das hochgesteckt Ziel erreicht, aber dennoch eine beachtliche Anzahl geschafft, auf die wir sehr stolz sind. Unser Herzblut steckt in diesem Projekt.
Ausstellung
Der Grundgedanke der Ausstellung ist den vorhandenen Raum in das innere einer Lochkamera zu verwandeln. Hierzu wurden die Wände des Raums mit schwarzen Tonpapier und Klebeband ausgekleidet, um die Anmutung der Kameras wieder zu spiegeln. Die Stationen der Ausstellung teilen sich wie folgt auf: Bilderwand, Kamerawand mit technischer Herleitung, Leuchttisch mit Negativen, Projektbuch, Skizzenbuch und Merchandising. Außerhalb der Öffnungszeiten wird der Ausstellungsraum als simulierte Lochkamera genutzt. Hierzu nimmt eine Webcam das Geschehen auf der Straße außerhalb der Ausstellung auf und überträgt das Bild gespiegelt und um 180° gedreht auf eine Leinwand im Inneren des Raumes. Der Passant kann durch ein Loch, das am Schaufenster installiert ist, ins Innere des Raumes blicken und sieht somit das Geschehen hinter sich. Es wird verdeutlicht, was die "Kamera" (der simulierte Ausstellungsraum) aufnehmen würde, wenn es eine funktionierende Lochkamera wäre.
Ausstellungskatalog
Das Buch hat das Format 198 x 236 mm und besitzt einen Umfang von 216 Seiten. Gebunden ist es mit einer offenen Klebebindung. Der Schuber ist von Hand gefertigt und lehnt sich mit der schwarz-besprühten Graupappe und dem schwarzen Gaffa-Tape an die Materialwelt der Kameras an.

Fotos















Kameras




Ausstellung

.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
Ausstellungskatalog








Vernissage-Einladungen



Solargrapie-Kamera für den Verkauf


